Beeinflussen körperliche Erfahrungen das Körperkonzept?

Die vorliegenden Studie untersucht die Veränderungen von aktueller Befindlichkeit und Körperkonzept im Rahmen einer Sport- und Bewegungstherapie bei Herzerkrankten sowie den Zusammenhang der Veränderungen. Bei 43 Patienten mit Koronarer Herzerkrankung oder Myokardinfarkt im Alter von 44 bis 86 Jahren wurde zu Beginn und am Ende einer 3-wöchigen stationären Anschlussheilbehandlung das Körperkonzept (PSK-Skala) erfasst; das aktuelle körperliche Befinden (WKV-Skala) wurde zu Beginn, während und nach diesen 3 Wochen erfragt. Für die Gesamtgruppe zeigten sich sowohl Verbesserungen im Körperkonzept als auch in der körperlichen Befindlichkeit. Die Zusammenhänge zwischen PSK und WKV zeigen, dass die Verläufe der beiden Faktoren vom Ausgangswert des jeweiligen anderen Faktors abhängen. Niedrige Ausgangswerte begünstigen positive Verläufe. Die Ergebnisse werden einerseits als Deckeneffekt, andererseits als unterschwellige Reizsetzung bei Patienten mit guten Ausgangswerten diskutiert.

Quelle: Thieme E-Journals – PPmP – Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie / Abstract

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