Achtsamkeitsmeditation wirkt bei chronischen Schmerzen

Mehrere Untersuchungen haben bereits Erfolge der Achtsamkeitsmedikation bei Patienten mit chronischen Schmerzen gezeigt, aber stets forderten deren Autoren weitere Studien. Das Ziel des jetzt vorliegenden randomisierten kontrollierten Ansatzes war, an einer genügend großen Anzahl von Patienten mittels validierter praxiskonformer Methoden statistisch aussagekräftige Daten zu generieren.

Thieme E-Journals – Journal Club Schmerzmedizin / Abstract

Befindlichkeitsverbesserung durch sportliche Aktivität

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern ein geeignetes Sportprogramm als Therapiemaßnahme für psychisch Kranke wirksam ist und die aktuelle Befindlichkeit der Teilnehmer hierdurch verbessert werden kann. Hierfür wurde der Fragebogen zur Befindlichkeit von Abele und Brehm [[1]] (1984) herangezogen und schließlich ausgewertet. Unabhängig von den jeweiligen Programminhalten wurden zu allen Messzeitpunkten signifikante Verbesserungen der aktuellen Befindlichkeit erzielt.

Thieme E-Journals – B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport / Abstract

Terminankündigung – 25. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium 2016

Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung

29. Februar – 2. März 2016, Aachen

Thema: „Gesundheitssystem im Wandel – Perspektiven der Rehabilitation“

Weitere Informationen:

Deutsche Rentenversicherung Bund
Bereich 0420, Frau Seidel, 10704 Berlin
Tel.: 030/865-39336, Fax: 030/865-28879

kolloquium@drv-bund.de">kolloquium@drv-bund.de

www.reha-kolloquium.de

Thieme E-Journals – Das Gesundheitswesen / Abstract

Routinemäßige Erhebungen langfristiger Katamnesedaten in der Rehabilitation im internationalen Raum – Ergebnisse einer systematischen Recherche

Ziel der Studie: Ziel der Arbeit war es, die internationale Praxis hinsichtlich routinemäßiger Erhebungen langfristiger Katamnesedaten in der Rehabilitation zu beschreiben.

Methodik: Es wurde eine systematische Literaturrecherche in Medline durchgeführt. Außerdem wurden 117 internationale Fachgesellschaften per E-Mail angeschrieben und darum gebeten, uns Informationen bezüglich routinemäßiger Katamneseerhebungen in der Rehabilitation zur Verfügung zu stellen.

Ergebnisse: Durch die Literaturrecherche und die Hinweise der Fachgesellschaften konnten insgesamt 10 internationale Institutionen bzw. Register ermittelt werden, die routinemäßig langfristige Katamnesedaten von Rehabilitanden sammeln und auswerten.

Schlussfolgerung: Die routinemäßige Erhebung von Daten zur (langfristigen) Ergebnisqualität der Rehabilitation in Deutschland könnte durch die Etablierung von Reha-Registern gefördert werden. Solche Reha-Register bieten u. a. den Vorteil, dass sie Einrichtungsvergleiche ermöglichen. Außerdem könnten mit entsprechend umfangreichen Registerdatensätzen gezielte Forschungsfragen zur (nachhaltigen) Wirksamkeit und Effizienz der rehabilitativen Versorgung untersucht werden.

Thieme E-Journals – Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin / Abstract

Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der psychosomatischen Rehabilitation und Suchtrehabilitation in Deutschland – eine Bestandsaufnahme

Ziel: Ziel dieser Studie war es, Informationen über den derzeitigen Stand der Anwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der psychosomatischen und Suchtrehabilitation zu gewinnen.

Methodik: Mittels einer Onlinebefragung wurden im Sommer 2013 bundesweit die Leitungen von Rehakliniken mit den Indikationen Sucht/Psychosomatik befragt. Der Fragebogen erfasste Ebene und Zweck der Anwendung der ICF, Einsatz von ICF Core Sets und Assessments sowie Anwendungsbarrieren.

Ergebnisse: Von 359 eingeladenen Kliniken nahmen N=104 (30%) an der Umfrage teil; 60 (61,9%) der Teilnehmer gaben an, Maßnahmen zur Implementierung getroffen zu haben, 37 (38,5%) setzen die ICF derzeit ein. Als die größten Barrieren wurden inhaltliche Komplexität der ICF und Zeitmanagement, aber auch Schulungsdefizite, unklare Vorgaben vonseiten der Kostenträger und fehlende Dokumentationssysteme genannt.

Schlussfolgerung: Es gibt einige Anwendungsansätze; diese sind jedoch weder einheitlich noch flächendeckend und es besteht nach wie vor ein hoher Schulungsbedarf. Spezifische Empfehlungen von Kostenträgern könnten zu einer Vereinheitlichung der ICF-Umsetzung führen und die Implementierung so voranbringen.

Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Die Anwenderbefragung zur Aktualisierung der Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL)

Einleitung: Im Rahmen der Aktualisierung der Klassifikation therapeutischer Leistungen (KTL 2015) wurde eine umfangreiche Anwenderbefragung durchgeführt. In diesem Beitrag werden die Ergebnisse der Anwenderbefragung sowie kritische Diskussionspunkte dargestellt.

Methodik: Die Anwenderbefragung war an alle von der Deutschen Rentenversicherung belegten Rehabilitationseinrichtungen sowie Fach- und Berufsverbände gerichtet. Sie wurde als Papier-Fragebogen und als Online-Version konzipiert. Die Rückmeldungen der Anwenderbefragung bildeten eine wichtige Grundlage für die Überarbeitung der KTL.

Ergebnis: Aus der Anwenderbefragung gingen 1 868 Anwenderrückmeldungen von 360 Anwendern ein. Die meisten Anwendervorschläge betrafen die Kapitel E („Ergotherapie, Arbeitstherapie, andere funktionelle Therapie“) und C („Information, Motivation, Schulung“). Die Integration der Bachelor- und Masterabschlüsse, die Aufnahme diagnostischer und arbeitsbezogener Leistungen waren thematische Schwerpunkte der Anwenderrückmeldungen.

Schlussfolgerung: Für die Überarbeitung der KTL lieferten die aus der Anwenderbefragung gewonnen Erkenntnisse wertvolle Hinweise. Nur durch den Einbezug von Praktikern der Rehabilitation kann die KTL auch zukünftig dem Anspruch einer realitätsnahen und vollständigen Erfassung therapeutischer Leistungen gerecht werden.

Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Warum „30 MINUTEN TÄGLICH“ das bessere Konzept ist

Es geschieht fast unbemerkt und hat doch massive Auswirkungen. Das allmähliche „Verschwinden der Bewegung“ besser noch das „Verschwinden der körperlichen Aktivität“ ist eine der wichtigsten Veränderungen, die die zunehmende Technisierung und Automatisierung für die Menschen in den Industriestaaten mit sich gebracht hat. Wir müssen deshalb davon ausgehen, dass das Problem der mangelnden körperlichen Aktivität nicht allein durch ein verstärktes Sportengagement gelöst wird. Lösungen sind dort zu finden, wo Sie entstehen, wir müssen verstärkt für alltagsnahe Bewegung sorgen. Die inzwischen weltweit anerkannte Empfehlung, sich täglich 30 Minuten zu bewegen sollte auch als „Anschlussempfehlung“ in der Rehabilitation verstärkt genutzt werden. Der Beitrag liefert dazu die Begründung.

Thieme E-Journals – B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport / Abstract

Multidisziplinäre Rehabilitation und multimodale Fast-Track-Rehabilitation in der Knieendoprothetik: Schneller, besser, günstiger? Eine Umfrage und systematische Literaturrecherche

Einleitung: Ziele von multidisziplinären Therapieansätzen nach Einsatz einer Kniegelenksendoprothese (TEP) sind: Senkung postoperativer Komplikationen, frühe Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit, schnellere Rekonvaleszenz, zügigere Wiedereingliederung in den Alltag und Kostenreduktion. Die Fast-Track-Rehabilitation als multidisziplinäres Rehabilitationskonzept versucht durch Optimierung des perioperativen Settings insbesondere die Verweildauer im Akutkrankenhaus zu senken, eine frühfunktionelle Verbesserung zu erreichen und Kosten zu sparen.

Methode: Es erfolgte eine Literaturrecherche für den Zeitraum 1960–2013 zu den Stichwörtern: „rehabilitation“, „training“, „physiotherapy“, „physical therapy“, „recovery“, „exercise program“, „knee surgery“, „TKA“, „total knee replacement“, „arthroplasty“, „intensive“, „multidisciplinary“, „accelerated“, „rapid“ oder „fast track“. Eingeschlossen wurden nur prospektive, randomisierte Studien und Metaanalysen. Zusätzlich wurde eine postalische Umfrage in den orthopädischen Rehabilitationskliniken Nordrhein-Westfalens zur Erfassung der Versorgungsrealität durchgeführt.

Ergebnisse: Insgesamt wurden 729 Artikel identifiziert; 11 Studien wurden eingeschlossen. Durch Anwendung eines Fast-Track-Konzepts können die Verweildauer signifikant verkürzt und Kosten gesenkt werden. Anhand der Studienlage kann eine Verbesserung des kurz- bis mittelfristigen klinischen Outcomes angenommen werden, ohne eine signifikante Verbesserung der klinischen Langzeitergebnisse. Die Ergebnisse der postalischen Umfrage zeigen, dass sich Patienten bei Rehaeintritt in einem reduzierten Allgemeinzustand befinden und die Gehfähigkeit sowie die Bewegungsausmaße des Kniegelenks eingeschränkt sind.

Schlussfolgerungen: Die Anwendung einer Fast-Track-Rehabilitation ermöglicht eine Reduktion der mittleren Verweildauer im Krankenhaus und führt zu Kostenersparnissen. Zusätzlich bestehen Hinweise, dass sie den körperlichen Zustand des Patienten zu Beginn der Rehabilitation verbessern kann.

Thieme E-Journals – Die Rehabilitation / Abstract

Neue Kurzinformation zum Thema „Angststörungen“ erschienen

Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten (KiP)“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und der Bundesärztekammer (BÄK). Das ÄZQ erstellt dafür doppelseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zum Ausdrucken bereit stehen.

In der Kurzinformation „Angst – normales Gefühl oder doch eine seelische Störung?“ erfahren Sie mehr über normale und krankhafte Angst sowie über ihre Behandlungsmöglichkeiten. Und Sie erhalten Hinweise, was Betroffene selbst tun können, um einer Angststörung zu begegnen.

Symptome einer Depression einfach erklärt

Ein sehr schönes Video, das die Depression einfach und anschaulich erklärt.

Depression ist ein beängstigender und kräftezehrender Zustand. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt leben damit. Viele der Betroffenen und ihre Angehörigen haben Angst davor, über ihre Probleme zu reden. Sie wissen nicht, an wen sie sich wenden können, um Hilfe zu bekommen. Doch Depressionen können verhindert werden, wenn man sie behandelt. Eine Depression zu erkennen und sich Hilfe zu suchen, ist der erste und wichtigste Schritt zur Besserung.

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) erzählt gemeinsam mit dem Schriftsteller und Zeichner Matthew Johnstone die Geschichte „I had a black dog, his name was depression“.

Zusammen mit dem Sprecher Andreas Sparberg hat Freunde fürs Leben e.V. eine deutsche Übersetzung des Videos produziert.

Informationen zu dem Thema Depression und Suizid findet ihr auf der Webseite von Freunde fürs Leben e.V.: www.frnd.de