Schmerzverlauf nach operativer orthopädischer Intervention

Hintergrund: Die Anzahl endoprothetischer Eingriffe ist stets zunehmend. Dabei hat das postoperative Schmerzmanagement für den Patienten einen hohen Stellenwert. In der vorliegenden Studie wird untersucht, welche Faktoren den postoperativen Schmerz beeinflussen können und wie sich der Schmerz in den ersten 7 Tagen nach Implantation einer Knietotalendoprothese entwickelt.
Material und Methoden: In die prospektive Studie wurden 28 Personen eingeschlossen. Bei allen wurde die Implantation einer Kniegelenktotalendoprothese unter Regionalanästhesie (Psoaskompartment- und N.-ischiadicus-Katheter) mit zusätzlicher Propofolsedierung durchgeführt. Postoperativ wurde die Schmerzentwicklung der Patienten genau beobachtet und in Form von Schmerzscores dokumentiert. Für die Erhebung der Schmerzscores wurde die numerische Rating-Skala (NRS) angewendet. Zudem wurden anthropometrische Daten und perioperative Parameter mit den Schmerzscores korreliert.

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Tumorschmerz und palliative Schmerztherapie

In Deutschland lebt etwa eine halbe Million Menschen mit Tumorschmerzen. Bei etwa 20–40 % der Patienten gehören diese zu den häufigsten Erstsymptomen der Tumorerkrankung. Die Prävalenz steigt im Verlauf auf etwa 90 % bei Tumorpatienten auf einer Palliativstation an. Die Versorgung im Bereich Tumorschmerz geschieht oft interdisziplinär in den verschiedenen ambulanten und stationären Strukturen einer schmerz- oder palliativmedizinischen Betreuung. Aufgrund einer guten Verfügbarkeit von Opioiden und einer auch im europäischen Vergleich hohen Zahl an spezialisierten Diensten der Hospiz- und Palliativversorgung nimmt Deutschland neben Großbritannien eine besondere Rolle ein. In Deutschland besteht dabei ein großer Bedarf hinsichtlich des Ausbaus sowie der weiteren Koordination und Vernetzung dieser Dienste, der durch das Hospiz- und Palliativgesetz gefördert werden soll. Im Bereich der Lehre wurden an deutschen Universitätskliniken die Querschnittbereiche QB 13 (Palliativmedizin) und QB 14 (Schmerzmedizin) eingerichtet, um auch die Behandlung von Tumorschmerzen im Medizinstudium besser zu verankern. Forschung im Bereich Tumorschmerz beschäftigt sich mit Versorgungsaspekten wie der europaweiten Verfügbarkeit von Opioiden, befasst sich aber auch mit grundlagenwissenschaftlichen Themen. Zu letzteren gehören die genetische Variabilität als Prädiktor für die Wirksamkeit von Opioiden und die Neurobiologie von Tumorschmerzen.

Tumorschmerz und palliative Schmerztherapie – Springer

Psychologie und Schmerz in Deutschland

Das Erleben von Schmerz ist eine komplexe Erfahrung, die somatische und psychologische Faktoren gleichermaßen beinhaltet. Dies trifft insbesondere auf den chronischen Schmerz zu, bei dem im Verlauf der Chronifizierung das nozizeptive Geschehen in den Hintergrund tritt und psychologische Prozesse, wie z. B. Lernen und Gedächtnis oder die kognitive Bewertung, in den Vordergrund treten. Wie in kaum einem anderen Gebiet der gesundheitsbezogenen Forschung und der Gesundheitsversorgung sind die Schmerzforschung, die Versorgung von Schmerzpatienten sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung interdisziplinär organisiert. Inzwischen stellen die psychologische Schmerzforschung und die psychologische Schmerzpsychotherapie eine eigenständige Spezialisierung dar. Für die Zukunft steht im Forschungsbereich eine differenzierte Analyse der Bedeutung psychologischer Faktoren für die Chronifizierung im Fokus. Für die mechanismenbasierte Therapie sind die Entwicklung neuer Therapieverfahren und die Analyse spezifischer Subgruppen zur gezielteren Indikation von Behandlungsverfahren notwendig.

Psychologie und Schmerz in Deutschland – Springer

Schmutzige Geheimnisse von der Couch

In den Schubladen von Wissenschaftlern lagern Studien, die zeigen, dass Psychotherapeuten nicht immer so gut helfen wie gedacht.

Psychotherapie – Schmutzige Geheimnisse von der Couch – Gesundheit – Süddeutsche.de

Über 300 Facebook-Freunde machen depressiv!

Teenager mit mehr als 300 Facebook-Freunden leiden im späteren Alter eher an Stress oder einer Depression. Das haben Forscher der Université de Montréal herausgefunden.

Über 300 Facebook-Freunde machen depressiv! – mimikama. Zuerst denken-dann klicken (ZDDK)

Psychische Erkrankungen: Neue Ursachen für Depressionen entdeckt

In Deutschland leiden rund vier Millionen Menschen unter Depressionen. Gesundheitsexperten zufolge gibt es meist mehr als nur eine einzige Ursache für die psychische Störung. Forscher haben nun herausgefunden, dass eine mangelhafte Neuvernetzung des Gehirns ein möglicher Auslöser von Depressionen sein könnte.

Psychische Erkrankungen: Neue Ursachen für Depressionen entdeckt

Weltweit: Immer mehr Patienten nehmen Antidepressiva

Ist es gut, dass immer mehr Psychopharmaka verschrieben werden?

Seit dem Jahr 2000 nimmt der Gebrauch von Antidepressiva rasant zu. Dies berichtet die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Demnach zeige die aktuelle Statistik, dass vor allem in Ländern wie Island, Australien und Portugal besonders viele Medikamente gegen Depressionen eingenommen werden. Auch in Deutschland werden mittlerweile knapp fünf Millionen Menschen mit Antidepressiva behandelt. Doch die steigenden Zahlen bedeuten nicht automatisch mehr Fälle von Depressionen. Stattdessen sehen Experten die Entwicklung positiv, denn durch eine erhöhte Medikation könne mehr Menschen geholfen werden.

Weltweit: Immer mehr Patienten nehmen Antidepressiva

Überarbeitete S3-Leitlinie zu Depression soll Therapie verbessern

S3-Leitlinie überarbeitet: Bessere Behandlung von Depressionen

Rund jeder achte Erwachsene erkrankt im Laufe seines Lebens an einer depressiven Störung. Längst sind Depressionen eine Volkskrankheit. Innerhalb eines Jahres sind allein hierzulande über sechs Millionen Menschen betroffen. Die überarbeitete S3-Leitline soll helfen, die Therapie weiter zu verbessern.

Überarbeitete S3-Leitlinie zu Depression soll Therapie verbessern

Wie sich Phobien, Panik und Traumata besiegen lassen

Ängste gehören in normalem Maß zum Leben. Doch wenn sie überhand nehmen, ist das belastend. Wie Phobien, Panik und Traumata entstehen, was sie bewirken und welche Therapien und Medikamente helfen.

Von Michael Kraske

Ängste, Phobien, Trauma: Hilfe und Rat bei Phobien – Stern TV | stern TV

Panikattacken – Wenn Angst kein normales Gefühl mehr ist

Angststörungen: Was bei Panikattacken helfen kann

Alle Menschen haben Ängste und Sorgen. Manche haben Angst vor Prüfungen, andere haben Angst vor Spinnen oder vorm Fliegen. Es gilt als völlig normal, wenn man bei bestimmten Gelegenheiten ängstlich ist. Es gibt aber auch krankhafte Angst, die ohne solche Auslöser entsteht. Experten erklären, was man dann machen kann.

Panikattacken – Wenn Angst kein normales Gefühl mehr ist