C. Frey, C. Zwingmann, M. Böcker, T. Forkmann, U. Kröhne, E. Müller, M. Wirtz
In der Diagnostik und der Outcome-Messung werden in der Rehabilitation eine Vielzahl von Fragebogen eingesetzt. In der Regel werden dabei – unabhängig vom aktuellen Gesundheitszustand und vom Schweregrad – für jeden Rehabilitanden dieselben Informationen mittels identischer Gruppen von Items erfasst, um die Vergleichbarkeit der diagnostischen Befunde gewährleisten zu können. Hierbei erweist es sich als problematisch, dass a) in der Regel nur im mittleren Belastungsspektrum eine hinreichend genaue und zuverlässige Diagnostik möglich ist und b) Messinstrumente durch die Vorgabe von vielen und im Einzelfall uninformativen Items eine unökonomische Datenerhebung erfordern. In diesem Beitrag wird gezeigt, wie durch adaptives oder maßgeschneidertes Testen die Datenerhebung (continue reading…)
Tag: Fragebogen
Adaptives Testen in der Rehabilitation – ein Weg zur ökonomischen Erhebung von Patientenmerkmalen
Fragebogenerfassung von körperlicher Aktivität
Daniela Kahlert, Ralf Brand
In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob in Fragebogenuntersuchungen die Vorgabe unterschiedlicher Antwortskalen zur Beschreibung der Häufigkeit eigener sportlicher Aktivität einen Einfluss auf diese Aktivitätsangabe, vor allem aber auf die nachfolgende Messung von gesundheits- und sportbezogenen Kognitionen hat. Hierzu wurden die Daten von 118 Personen aus einem randomisierten Gruppenvergleich gegenübergestellt. Der Hälfte der Probanden (continue reading…)
Modifikation der IES-R zur Diagnostik posttraumatischer Belastung bei Traumatisierung durch die Diagnose Krebs
Annette F. Bölter, Julia Lange, Bernd Anger, Christian Geiser, Heinz-Martin Süß, Jörg Frommer
Nach DSM-IV können lebensbedrohliche Erkrankungen wie Krebs eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) auslösen. Der Erfassung mit üblichen PTSD-Diagnoseinstrumenten wie der Impact-of-Event-Scale (IES-R) mangelt es jedoch an Validität.
Ein krebsspezifisches PTSD-Konzept wurde theoriebasiert entwickelt und (continue reading…)
Erfassung dysfunktionaler Kognitionen zum Body Checking
Karolin Neubauer, Caroline Bender, Brunna Tuschen-Caffier, Jennifer Svaldi, Jens Blechert
Empirische Befunde zeigen, dass körperbezogenes Kontrollverhalten und die zugrunde liegenden Kognitionen eine zentrale Rolle in der Aufrechterhaltung von Essstörungspsychopathologie spielen.
Eine deutschsprachige Version der Body Checking Cognitions Scale (BCCS) soll teststatistisch überprüft werden. (continue reading…)
Erfassung von Strategien im Umgang mit Aufmerksamkeitsdefiziten – Entwicklung eines Aufmerksamkeits-Kompensations-Fragebogens für die neurologische Rehabilitation
Eftychia Volz-Sidiropoulou, Hendrik Niemann, Siegfried Gauggel
Die Verwendung von Kompensationsstrategien im Umgang mit Aufmerksamkeitsstörungen wurde bislang in der Klinischen Neuropsychologie nicht systematisch untersucht. Ein Grund für diesen Neglect ist darin zu sehen, dass momentan kaum entsprechende Fragebögen zur Verfügung stehen. Mit dem ”Aufmerksamkeits-Kompensations-Fragebogen” (AKO) soll dieser Mangel zumindest teilweise behoben und ein standardisierter Fragebogen für die Forschung und klinische Praxis zur Verfügung gestellt werden. (continue reading…)
Experimentelle Konstruktion eines Kurzfragebogens zur direkten Veränderungsmessung psychotherapeutischer Effekte im Befinden
Günter Krampen
Befunde aus zwei Studien zur Entwicklung eines Kurzinstruments zur direkten Veränderungsmessung psychotherapeutischer Effekte werden dargestellt. Die Fragebogenkonstruktion fokussiert Veränderungen im Bereich des Befindens. An Studie I waren 150 Patienten von 14 niedergelassenen Psychotherapeuten beteiligt. Sie wurden (continue reading…)
Die deutsche Version des „Early Trauma Inventory” (ETI)
Katja Wingenfeld, Martin Driessen, Christoph Mensebach, Nina Rullkoetter, Camille Schaffrath, Carsten Spitzer, Nicole Schlosser, Thomas Beblo, Christine Heim
Für den deutschsprachigen Raum stehen derzeit kaum evaluierte Instrumente zur Erfassung traumatischer Ereignisse in der Kindheit und Jugend zur Verfügung. Während das strukturierte klinische Interview für DSM-IV das Vorliegen einer Traumatisierung in der Kindheit und Jugend mittels eines binären Items erfasst, wird mit dem „Early Trauma Inventory” (ETI; Bremner, Vermetten & Mazure, 2000) ein breites Spektrum traumatischer Ereignisse erhoben. Beim ETI handelt es sich um ein halbstandardisiertes klinisches Interview mit (continue reading…)
Untersuchungen zur Effektivität eines funktionsorientierten Trainingsprogramms auf die physische und psychische Verfassung von Rehabilitanden nach radikaler Prostatektomie
C. Müller, D.-H. Zermann
Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, die Effektivität der fachspezifischen urologischen Rehabilitation auf das körperliche und seelische Befinden von Patienten nach radikaler Prostatektomie zu objektivieren. (continue reading…)
Beschwerdenvalidierung bei der Begutachtung kognitiver und psychischer Störungen
Nach zwei früheren Überblicksarbeiten in dieser Zeitschrift (Fortschr Neurol Psychiatr 2002; 70: 126 – 138; Fortschr Neurol Psychiatr 2007; 75: 140 – 154) wird erneut das Thema der Beschwerdenvalidierung besonders unter gutachtlichen Gesichtspunkten beleuchtet. Moderne Methoden der Beschwerdenvalidierung schaffen (continue reading…)
Experimentelle Konstruktion eines Kurzfragebogens zur direkten Veränderungsmessung psychotherapeutischer Effekte im Befinden
Befunde aus zwei Studien zur Entwicklung eines Kurzinstruments zur direkten Veränderungsmessung psychotherapeutischer Effekte werden dargestellt. Die Fragebogenkonstruktion fokussiert Veränderungen im Bereich des Befindens. (continue reading…)



